Das hatte sich Coach Adelman sicher anders vorgestellt. Nachdem man gegen die Oklahoma City Thunder wieder mit einer Führung in das Schlussviertel ging, konnte man auch dieses Mal diese mit der zweiten Garde nicht ins Ziel retten.
Viel zum Spielverlauf brauche ich heute nicht schreiben. Das Spiel war vor allem dadurch geprägt, dass beide Teams eine horrende Defense spielten. Vor allem die Rockets leisteten sich katastrophale Fehler in der Transition-Defense. So plätscherte das Spiel vor sich hin und dank der schwachen Defense auf beiden Seiten konnte man wenigstens die eine oder andere schöne Offensivaktion sehen.
Das einzig Bemerkenswerte am Spiel aus Sicht der Rockets-Fans war wohl die Startformation der Texaner. Hier gabs zum ersten Mal den jetzt schon legendären Rafer-Wafer-Backcourt zu bewundern. Zusätzlich startete Yao Ming wieder auf Center und Ron Artest als Small Forward. Als Power Forward durfte diesmal Chuck Hayes ran. Eine ziemlich seltsame Line-up also.
Was kann man aus dem Spiel mitnehmen?
1. Aaron Brooks hatte gegen die miese Defense der Thunder sein Break-out-Game in Sachen Scoring. Am Ende standen 20 Punkte und ein ziemlich krasser Alley-Hoop nach einem Inbound-Pass von Brent Barry für ihn zu Buche.
2. Yao Ming macht weiterhin kontinuierlich seine Fortschritte. Erstmals konnte er seine gewohnte Rebound-Leistung abrufen und auch ein paar schöne Offensiv-Aktionen zeigen. 15-16-3 für ihn. Im letzten Viertel hat er nicht gespielt.
3. DJ Strawberry beweist, dass Stats über die wahre Leistung eines Spielers hinwegtäuschen können. 16 Punkte und 2 Steals standen für ihn auf dem Statistikbogen, doch von der hochgepriesenen Defense war leider gar nichts zu sehen und er glänzte in negativer Hinsicht vor allem durch schlechte Entscheidungen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er nach diesem Auftritt der nächste Spieler sein wird, der die Rockets verlassen muss.
4. Shane Battier ist der beste Defender der Rockets. Sein Fehlen macht sich gerade in der Team- und Transition-Defense an allen Ecken und Enden bemerkbar. Auch ein individuell so guter Verteidiger wie Ron Artest kann ihn nicht ersetzen.
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